Wahlwerbespots Europawahl

Wilhelmine Wulff  / pixelio.de

Wilhelmine Wulff / pixelio.de

Da ich ja relativ selten fernsehe, bin ich erst gestern über die ersten beiden Wahlwerbespots zur Europawahl in der ARD gestolpert. Dabei war ich über den der Partei Pro NRW sehr erschrocken, denn er strotzte nur so vor Vorurteilen und erschien mir massiv volksverhetzend. Die Sender distanzieren sich vor und nach der Ausstrahlung ja regelmäßig von den Inhalten, die laut Erklärung ganz von den jeweilige Parteien verantwortet werden, aber warum senden sie solchen Mist? Sind sie gezwungen im Sinne de Meinungsbildung? Gibt es Vorgaben darüber, wie oft welcher Spot ausgestrahlt wird? Verdienen sie Geld damit? Ganz schön viele Fragen, von denen ich absolut keine Ahnung habe. Deshalb las ich ein bisschen herum, was es denn überhaupt mit den Wahlwerbespots auf sich hat.

Die ersten Wahlwerbespots wurden in Deutschland zur Bundestagswahl 1957 ausgestrahlt. Hier stellvertretend der Spot der SPD von damals.

Wenn es Parteien erstmal auf die Wahlliste geschafft haben, steht ihnen im Prinzip auch Zeit für Wahlwerbespots im Fernsehprogramm zu. Dabei ist die Ausstrahlungszeit für bei den öffentlich-rechtlichen Sendern kostenlos für die Parteien und auch die privaten Sender dürfen nur die Selbstkosten berechnen. Bei den öffentlich-rechtlichen Sendern gilt dabei auch die 20-Uhr-Werbegrenze nicht, sodass die Parteien mit Werbespots nach 20 Uhr eine deutlich höhere Zuschauerquote zum Nulltarif haben. Die Häufigkeit der ausgestrahlten Spots richtet sich nach der Bedeutung de Partei, sodass beispielsweise 2005 zur Bundestagswahl SPD und CDU  sowohl in ARD wie in ZDF je 8 Sendeplätze erhielten; Grüne, FDP und CSU je 4, die Linke 3 und alle übrigen Parteien zwei Sendeplätze auf jedem der beiden Sender. (Quelle: wikipedia)

Doch wie ist es mit Spots, die menschenverachtende Inhalte haben bzw. volksverhetzend sind? Sicherlich ist die Grenze bei jedem Betrachter da unterschiedlich und was für den einen ein Tabu ist, läuft bei anderen unter der Rubrik „Da muss man ja nochmal sagen dürfen!“. Bei dem oben erwähnten Pro NRW-Spot hatte die ARD versucht per Gerichtsbeschluss zu verhindern, den Spot ausstrahlen zu müssen. Diesem Antrag wurde auch gestern stattgegeben, doch bis zum Abend hatte die Partei durchgesetzt, dass zumindest eine Light-Version des Spots gesendet werden musste. Diesen hatte ich also gesehen und als abstoßend empfunden. Die Berichterstattung über diesen Vorfall ist im Netz relativ dürftig und Informationen sind vor allem auf Seiten zu finden, die stark nach links oder rechts tendieren.

Es stellt sich in diesem Zusammenhang immer wieder die Frage, wo da die Grenze ist und wie viel Meinung eine Demokratie ertragen kann. Klar soll sich jeder Bürger vor der Wahl eine eigene Meinung bilden können und wissen, wofür die Parteien sind, die zur Wahl stehen. Aber rechtfertigt das die Verbreitung von verhetzenden Inhalten, die Menschengruppen in ein Licht setzen, das von Hass und grundsätzlicher Ablehnung gekennzeichnet sind und deren Lebensrealität nicht gerecht werden?

Wer sich über Parteien und deren Inhalt informieren will, kann dies auf der Seite der bpb tun oder mit Hilfe des Wahl-o-mats austesten, mit welchen Parteien er in welchen Punkten am ehesten übereinstimmt.

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Nelson Mandela Fan – seit dem ersten Album!

Nelson Mandela (Quelle: Wiki-Commons - Tony Cope - CC-BY-SA

Nelson Mandela (Quelle: Wiki-Commons – Tony Cope – CC-BY-SA

Nelson Mandela ist gestern im Altern von 95 Jahren gestorben und in den sozialen Netzwerken rollt nun wieder der RIP-Train, was zur Folge hat, dass jeder zweite Post in meiner Timeline etwas mit ihm und seinem Tod zu tun hat.

Alle finden ihn ganz toll, haben ihn schon immer bewundert und posten zum Teil schwachsinnige Beiträge, wie „RIP in Peace!“. Vor ein paar Tagen war es Paul Walker und weiter zurückliegend Eisbär Knut, Amy Winehouse oder Michael Jackson.

Sobald ein Prominenter stirbt, nimmt der RIP-Train wieder die Fahrt auf. Dieses Phänomen hat meiner Meinung nach mehrere Facetten, die ich hier einmal näher beleuchten möchte.

Fan seit dem ersten Album

Sobald ein Prominenter stirbt, scheint es so, als hätten ihn alle schon immer gekannt und gemocht bzw. verehrt. Ich erinnere mich an 2009, als Michael Jackson starb und 14-jährige Schülerinnen völlig hysterisch wurden, weil er angeblich ihr großes Idol gewesen war. Auf Nachfrage stellte sich heraus, dass sie quasi nicht über ihn wussten, jedoch angesteckt wurden durch den Internethype. Nun kann man Nelson Mandela nicht mit Jackson vergleichen, denn sein Beitrag für die Welt und für Südafrika im Besonderen ist viel mehr. Doch hätte man vor einer Woche all jene gefragt, die nun pathetisch posten, was sie an Nelson Mandela schätzen, ist es relativ wahrscheinlich, dass da nicht viel Sinnvolles bei rumgekommen wäre, weil sie eben kaum was über ihn und seine Leistungen wussten und sicherlich nichts mit Vokabeln wie Apartheid oder ANC anfangen können.

Fakt ist, dass mit ihm eine Ausnahmepersönlichkeit des 20. Jahrhunderts gestorben ist, der sein Leben lang, mit anfangs friedlichen Mitteln, gegen die strikte Rassentrennung in Südafrika gekämpft hat. Dafür wurde er 27 Jahre lang eingesperrt, doch 1990 ließ man ihn frei, er bekam den Friedensnobelpreis und wurde Präsident von Südafrika. Ich erinnere mich noch an meine Schulzeit (in der DDR), in der alle Freiheitskämpfer zu absoluten Helden stilisiert wurden. So auch Nelson Mandela, für den wir im Unterricht Bilder malten, die angeblich ins Gefängnis geschickt werden sollten, um ihn in seinem Kampf gegen das Unrecht zu bestärken, wobei ich bezweile, dass er mein Bild jemals bekommen hat.

Verdient ein Toter mehr Respekt als andere?

Fakt ist jedoch auch, dass täglich 30.000 Kinder sterben, um die keiner pathetisch in sozialen Netzwerken trauert. Sicherlich haben sie nicht so viel wie Nelson Mandela geleistet, aber ein Menschenleben ist ein Menschenleben. Ebenfalls kommt es in aller Welt nach wie vor zu rassistisch motivierten Morden, was zeigt, dass Mandelas Kampf gegen Rassismus noch lange nicht beendet ist. Und dabei geht es erst einmal nur um den Rassismus, der gewalttätige Früchte trägt. Der Rassismus, der in den Köpfen stattfindet, ist dabei noch einmal eine ganz andere Geschichte. Wir halten uns zwar alle für furchtbar tolerant und offen, aber stellt euch einfach mal vor, wie es wäre, wenn ihr euren Freunden, Eltern oder Großeltern euren neuen Partner vorstellen würdet, der dunkler Hautfarbe ist. Wären da alle Beteiligten tatsächlich völlig entspannt und offen?

Sicherlich kann man damit argumentieren, dass eine Ausnahmepersönlichkeit wie Nelson Mandela auch ausnahmslos viel Respekt verdient hat, den ihm all die Postenden in den sozialen Netzwerken zuteil werden lassen wollen. Doch kann jemand, der kaum etwas über dem Empfänger der Respektsbezeugnung weiß, tatsächlich Respekt zeigen oder ist das dann nicht heuchlerisches Mitläufertum, das einfach nur peinlich ist oder als Intention lediglich die Gier nach Likes und Kommentaren hat?

Think positive!

Möglicherweise hat der Hype aber auch etwas Gutes, denn wenn nur ein kleiner Anteil derer, die einen „RIP Nelson Mandela“-Post verfassen, liken oder teilen, das zum Anlass nehmen, sich mit ihm als Person und seinen Idealen auseinanderzusetzen, gewinnen sie vielleicht Wissen, dass sie zum Nachdenken über Probleme wie Rassismus und den Kampf dagegen bewegt und damit positive Auswirkungen auf ihr Weltbild hat. Ebenso kann der Hype auch dafür mitverantwortlich sein, dass einer der Nichtswisser in den kommenden Tagen beim Zappen bei einer Doku über Nelson Mandela hängenbleibt und eben nicht weiterschaltet, um sich dann am Assi-TV ergötzen. Auch dann wäre etwas Gutes gewonnen.

Auch wenn es sich dabei nur um einen winzigen Pinselstrich handelt, macht doch die Summe der Pinselstriche am Ende das Bild aus.

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Gewalt erzeugt Gegengewalt

Arno Bachert  / pixelio.de

Arno Bachert / pixelio.de

Die amerikanische Haltung zu Waffen ist für den durchschnittlichen Mitteleuropäer ohnehin eher schwierig nachzuvollziehen, doch die Meldung der Welt und des Focus, dass über 20 Lehrkräfte der Clarksville High School im US-Staat Arkansas nach den Sommerferien bewaffnet im Unterricht auftauchen werden, empfinde ich persönlich als neues bedenkliches Kapitel in dieser Geschichte.

In Arkansas hat man offensichtlich ein Gesetz zur Legitimation dieser Maßnahme genutzt, das verfügt, dass lizensiertes bewaffnetes Sicherheitspersonal auf dem Schulgelände erlaubt ist. Aus diesem Grund haben die besagten Lehrkräfte einen 53-stündigen Trainingskurs belegt und dürfen nun in ihrem Arbeitsalltag eine 9mm-Kaliber mit sich führen und auch benutzen. Hintergrund dieser Maßnahme ist ein Amoklauf an der Sandy Hook Grundschule in der Kleinstadt Newtown im US-Bundesstaat Connecticut im Dezember 2012. Dieser ist nur einer von 40 School Shootings, die seit Januar 2010 in den USA 72 Tote gefordert haben. Doch rechtfertigen diese hohen Zahlen derartige Bewaffnungsmaßnahmen bei Lehrern?

Auch in Deutschland kam es zu Amokläufen an Schulen, die tragisch endeten und viele Opfer forderten, doch im Vergleich zu den Zahlen aus den USA sind es unglaublich wenige. Über die Gründe für Amokläufe wurde in den letzten Jahren viel diskutiert und man wurde sich zumindest einig, dass es niemals nur einen einzelnen Grund für den Amokläufer gab, der ihn zu diesem drastischen Schritt bewogen hat. Doch neben diesen Gründen, die grundsätzlich auch viele andere Schüler haben, die jedoch nicht zu Waffen greifen und Amok laufen, gibt es noch den Fakt der Verfügbarkeit von Waffen. Hier bemerkt man auch in Deutschland die starke Tendenz, dass es sich fast ausschließlich um legale Waffen handelte, die entweder die Amokschützen selbst oder ihre Eltern angemeldet hatten und zu Hause aufbewahrten. Ähnliches gilt auch für die USA, nur mit dem gravierenden Unterschied, dass es dort viel leichter und verbreiteter ist, dass Privatpersonen auch Eigentümer und Nutzer von Schusswaffen sind. Aber statt dass mal jemand dort auf die Idee kommt, dass eine Reduzierung der Waffenverfügbarkeit ein Weg sein könnte, diese tragischen Ereignisse in der Zukunft zu verhindern oder zumindest zu reduzieren, scheint völlig aussichtslos zu sein. Da bewaffnet man lieber auch noch die Lehrer und bringt damit noch mehr legale Waffen in den Schulalltag.

Klar, es ist eine Frage des Geldes und der Gewinne, die aus den Waffenverkäufen gezogen werden. Die NRA spielt dabei keine unbedeutende Rolle, propagiert sie doch, dass es das gute Recht eines jeden Amerikaners sei, eine Waffe zu tragen und sie unter bestimmten Umständen auch einzusetzen. Wobei mittlerweile die Anti-Waffen-Lobby einen deutlich höheren Aufwand betreibt, für die Verschärfung der Waffengesetze Überzeugungsarbeit zu leisten, als die NRA aufwenden muss, um den Status Quo zu halten. In den USA wurden 2012 etwa 12 Milliarden Dollar für Kleinwaffen für den privaten Gebrauch ausgegeben – dafür könnte Schleswig-Holstein alle seine Schüler für etwa acht Jahre in die Schule schicken, wenn man davon ausgeht, dass ein Schüler das Land jährlich durchschnittlich 5000 Euro kostet. Bei den Umsätzen und den damit verbundenen Gewinnen für die Hersteller und Vertreiber der Waffen, scheint es aussichtslos, dass sich an der Sichtweise der Amerikaner in Bezug auf Waffen und deren Nutzung im Alltag etwas ändert.

Ich bin in jedem Fall sehr froh, in einem Land zu leben, in dem es nicht normal ist, dass jeder Hans und Franz eine Waffen trägt und könnte mir auch im Leben nicht vorstellen, bewaffnet vor einer Klasse zu stehen, nur für den Fall, dass es zu einem Amoklauf kommt – was zum Glück in Deutschland auch nur sehr, sehr selten vorkommt.

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Wie steht’s denn mit dem gesellschaftlichen Zusammenhalt?

Stephanie Hofschlaeger  / pixelio.de

Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Ich habe ja einen gewissen Hang zu den pseudowissenschaftlichen Untersuchungen der Bertelsmannstiftung, die immer so hübsch bunt aufbereitet sind und in deren Erklärungen, wie die Studie zustande gekommen, alles immer so unglaublich nachvollziehbar und umfassend klingt. Nun gibt es eine neue solche Studie, dieses Mal zum Thema „gesellschaftlicher Zusammenhalt“. Hierfür wurden 34 Staaten der EU und OECD zum Teil bereits seit 1989 immer wieder untersucht und für gewisse Zeiträume Ergebnisse präsentiert. So ergeben sich vier Zeiträume, aus denen man bestimmte Entwicklungen innerhalb eines Lande ablesen kann. Die Items für die Erfassung des gesellschaftlichen Zusammenhalts ergeben sich aus den Ergebnissen der drei thematischen Untergruppen, die hier mal aufgelistet sind.

soziale Beziehungen
soziale Netze – Die Menschen haben starke und belastbare soziale Netze.
Vertrauen in die Mitmenschen – Die Menschen haben großes Vertrauen in ihre Mitmenschen.
Akzeptanz von Diversität – Die Menschen akzeptieren Personen mit anderen Wertvorstellungen und Lebensweisen als gleichberechtigten Teil der Gesellschaft.

Verbundenheit
Identifikation – Die Menschen fühlen sich mit ihrem Gemeinwesen stark verbunden und identifizieren sich als Teil davon.
Vertrauen in Institutionen – Die Menschen haben großes Vertrauen in gesellschaftliche und politische Institutionen.
Gerechtigkeitsempfinden – Die Menschen sehen die Verteilung der Güter in der Gesellschaft als gerecht an und fühlen sich gerecht behandelt.

Gemeinwohlorientierung
Solidarität und Hilfsbereitschaft – Die Menschen fühlen sich verantwortlich für ihre Mitmenschen und helfen ihnen.
Anerkennung sozialer Regeln – Die Menschen halten sich an grundlegende soziale Regeln.
gesellschaftliche Teilhabe – Die Menschen nehmen am gesellschaftlichen und politischen Leben teil und beteiligen sich an öffentlichen Debatten.

Nun liegt Deutschland auf Platz 14 für den zuletzt erfassten Zeitraum von 2009 bis 2012 und es ist in der Gesamtwertung ein leichter Aufwärtstrend in Sachen gesellschaftlicher Zusammenhalt zu beobachten. Interessant sind in solchen Auswertungen ja immer die Bereiche, in denen eine Veränderung von statten gegangen ist. So ist beispielsweise ein kontinuierlicher Aufwärtstrend im Bereich der sozialen Netze zu beobachten. Diese sind aber scheinbar eher für die Menschen geöffnet, die den gesellschaftlich etablierten Vorstellungen entsprechen, denn eine gewisse Diversität zu akzeptieren, fällt den Deutschen schwer. Hierbei handelt es sich um die Akzeptanz von Menschen, deren Wertvorstellungen und Lebensentwürfe von den tradierten abweichen. Wodurch können Menschen hier abweichendes Verhalten zeigen, das der Mehrheit der Gesellschaft missfällt? Neben Menschen mit migrantischen Wurzeln und damit einhergehenden anderen Lebensweisen, religiösen Vorstellungen und Wertvorstellungen können hierzu auch gleichgeschlechtliche Partnerschaften gezählt werden oder Menschen, die eben nicht dem Mainstream entsprechen, sondern sich bewusst durch ihre Lebensentwürfe davon abheben wollen.

Quelle: Radar gesellschaftlicher Zusammenhalt messen was verbindet - bertelsmann-stiftung.de

Quelle: Radar gesellschaftlicher Zusammenhalt messen was verbindet – bertelsmann-stiftung.de

 

Bemerkenswert finde ich auch das Auf und Ab des Gerechtigkeitsempfindens der Befragten, denn das war in den frühen Nullerjahren eher hoch, sank dann gegen Ende der Nullerjahre ab, um sich nun wieder im oberen Mittelfeld einzupegeln. Woran das liegt, kann ich mir nicht wirklich erklären, wäre aber gespannt auf interessante Deutungsansätze.

Mit der Identifikation tut sich der Deutsche kontinuierlich schwer. Von unseren europäischen Nachbarn haben damit auch die Niederländer und die Briten ein Problem und liegen in diesem Wertungsbereich in der Schlussgruppe, wobei bei den Briten diese Abwärtsentwicklung erst in den letzten beiden Messzyklen (ab 2004) zu beobachten ist. Besonders gut können sich die Dänen, Australier, Kanadier, Zyprioten, Bulgaren und Griechen mit ihrem Gemeinwesen identifizieren. Hier ist einerseits die Identifikation mit dem eigenen Land gemeint, was man auch schnell in die Schublade Patriotismus oder Vaterlandsliebe stecken könnte, aber auch eine Identifikation mit dem Gemeinwesen des eigenen Landes. Warum erstes im Argen liegt, lässt sich schnell historisch erklären und soll an dieser Stelle auch gar nicht weiter ausgebreitet werden – es is ja nun mal so wie es is. Aber warum auch so wenig Identifikation mit dem Gemeinwesen? Steckt da Politikverdrossenheit dahinter? Diese Denke, dass es eh immer nich der gleiche Hickhack nur mit einem anderen Label drauf ist, wenn eine Regierung wechselt? Auch hier bin ich für alternative Denkansätze dankbar.

Alles in allem scheint es nach Betrachtung dieser Studie in Deutschland ganz gut zu stehen, wenn man die Gesellschaft unter der Prämisse Zusammenhalt betrachtet. Wirklich schade finde ich aber tatsächlich den Abwärtstrend in Bezug auf die Akzeptanz von Diversität, sind wir da nicht eigentlich schon ein bisschen weiter, dass nicht immer alles konform laufen muss, sondern man die Menschen jenseits des eigenen Tellerrands akzeptierend machen lassen kann, was sie möchten, ohne sich als Besserwisser aufzuspielen oder gleich negativ bewerten zu müssen?

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Die erste Kosmonautin

10 Kopeken Briefmarke von 1963

10 Kopeken Briefmarke von 1963 (Quelle: wikimedia commons)

Als ich klein war, fand ich Valentina Tereschkowa richtig toll, denn sie war immerhin die erste Kosmonautin, die ins All geflogen ist. Später hat es ganz schön lange gedauert, bis ich gecheckt habe, dass Kosmonauten und Astronauten das gleiche sind, muss aber sagen, dass mir der Begriff Kosmonaut immer noch besser gefällt.

Zurück zu Valentina Tereschkowa – im Sommer 1963, also vor 50 Jahren, startete sie als erste Frau mit einer Rakete in den Weltraum und blieb fast 20 Jahre lang auch die einzige Frau, der dieses Privileg zuteil wurde. Klar wurde sie von der Regierung der damaligen Sowjetunion instrumentalisiert, um zu zeigen, dass sogar die Tochter eines armen Traktorfahrers was aus sich machen kann und dabei unterstützt wird. Drei Tage war sie im All und umkreiste die Erde in dieser Zeit 49 Mal. Leider ergab sich für sie danach nie wieder die Gelegenheit eine solche Reise zu unternehmen. Ihr Funkrufname während des Flugs war übrigens Möwe (Tschaika).

Der Freitag widmete ihr zum 50. Jahrestag einen interessanten Artikel, der ein wenig Einblick in die Männerdomäne der 60er und 70er Jahre bietet. Wie erwähnt, dauerte es ziemlich lange, bis erneut Frauen in den Weltraum starten konnten und auch heute ist die Zahl der Astronautinnen deutlich geringer als die ihrer männlichen Kollegen. Immerhin waren aber auf der ISS mittlerweile 37 Frauen an den insgesamt 94 Einsätzen beteiligt.

Поздравляю чайка!

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7. Klässler und die Landtagswahl SH

Gerd Altmann  / pixelio.de

Gerd Altmann / pixelio.de

Mit SchülerInnen über Politik zu reden, ist ja immer sehr spannend, vor allem wenn sie auch was dazu zu sagen haben. Heute musste ich jedoch lernen, dass sie es eher langweilig finden, sich wie von den didaktischen Handreichungen von juniorwahl empfohlen näher mit den Spitzen- und Wahlkreis-KandidatInnen zu beschäftigen und dass das auch schnell das Bild verdrehen kann, weil sie die Leute nach ihrer Recherche einfach nicht so toll finden. Manchmal sind die Gründe aber auch ganz interessant, die dazu geführt haben.

Doch von Anfang an, es geht hier um eine 7.Klasse, die aus Deutschland, Russland, Polen, Kirgisien, Kosovo, Irak und Libanon kommen. Einige von ihnen sind politisch gut informiert bzw. bringen aufgeschnappte Themen mit in die Schule und wir reden häufig darüber. Oft ist es sehr interessant, welche Sichtweisen sie von zu Hause mitbringen, wo andere Fernsehsender gesehen und andere Zeitungen gelesen werden. Vor allem die muslimischen männlichen Schüler überraschen mich immer wieder mit ihren offenen und liberalen Ansichten, die durchblicken lassen, dass sie die Konventionen ihrer Heimatländer als zu streng und veraltet empfinden.

In Bezug auf die Dinge, die eine Partei versprechen und dann auch umsetzen sollte, das für die Menschen im Wahlkreis Kiel-West wichtig ist, kamen schnell gute Ideen zusammen:

  • mehr kostenfreie Angebote im Stadtteil für Jungen und für Mädchen
  • ein Schwimmbad in Stadtteil
  • Ausbau der Ganztagsangebote in der Gemeinschaftsschule, „AGs mit Leuten, die auch was drauf haben und coole Sachen mit uns machen“
  • Keine größeren Klassen als wir jetzt haben (22 Schüler in der Klasse)
  • besseres Essen in der Mensa
  • bessere Wohnbedingungen (keine vollgeschmierten Treppenhäuser, demolierte Fahrstühle und reudige Hinterhöfe)
  • Angebote von Bürgern, sich einzubringen mehr annehmen („mein Onkel wollte das Treppenhaus streichen, weil alles vorgeschmiert war. Da hat er Hausmeister gefragt, ob der Farbe gibt und mein Onkel streicht, ohne Geld dafür zu nehmen. Aber Hausmeister hat gesagt, geht nicht so.“)
  • Wer arbeiten geht, sollte soviel verdienen, dass es für die Familie reicht.
  • Wer länger Ausbildung macht, soll auch mehr verdienen, als die mit weniger Ausbildung, aber besonders Leute, die sich um Kinder kümmern, wie Erzieher und Sozialpädagogen sollten soviel verdienen wie Lehrer.

Als wir uns mit dem Wahlrecht seit 1850 bis jetzt im deutschsprachigen Bereich beschäftigten, waren sie überrascht, dass es Zeiten gab, in denen die Stimmen der Reichen mehr galten als die der Armen und empfanden es als sehr ungerecht. Eine Quelle besagte, dass es zu Zeiten des Dreiklassenwahlrecht da eine Gewichtung von bis zu 17 zu 1 gab, das würde bedeuten, dass in unserem Klassenrat einer fast die gesamte Klasse überstimmen könnte – wie ungerecht. Auch das Frauen nicht wählen durften, war in ihren Augen völlig inakzeptabel. Auf meine Frage, wie das denn in ihren Heimatländern wäre, erfuhr ich, dass in Irak Frauen nur in manchen Orten wählen dürfen. Es stellte sich aber schnell heraus, dass das nicht von gesetzeswegen so ist, sondern dass „die Männer es ihnen nicht erlauben. … Die müssen sich da auch verkleiden, wenn sie auf die Straße gehen wollen, sonst kriegen die voll Ärger und werden geschlagen.“ Auch die Tatsache, dass Wahlen nicht immer regelkonform ablaufen, brachten sie recht schnell in den Kontext Putin in Russland, „der ja auch immer bei Wahlen schummelt, damit er gewinnt.“

Ihrer Meinung nach ist es gut und wichtig, dass Wahlen ablaufen, wie sie das bei uns hier tun. Bei der Frage, ob 16-jährige schon den Landtag oder Bundestag wählen sollten, gingen die Meinungen auseinander, einige hielten sich in 2-3 Jahren noch nicht ausreichend reif, um „richtig“ zu wählen. Dieser Haltung begegnete ich auch wieder, als wir die Kandidaten der Parteien aus Schleswig-Holstein unter die Lupe nahmen. Vor allem bei den Kandidaten der Piraten, Torge Schmidt und Alexander Bühner, gab es immer wieder Bemerkungen, dass die „viel zu jung seien, um richtig Politik zu machen“. Auch waren sie ihnen zu wenig vorbildhaft, weil im Facebookprofil und auf der Webseite stand, dass sie Computerspiele spielen und Bilder veröffentlich waren („Die kann jeder sehen Frau Richter, ich bin nicht mal mit dem befreundet!“), die ihrer Meinung nach nicht politikerlike sind. Aber Webseiten können sie bauen die Piraten, die sind zwar nicht wirklich bunt, aber „voll übersichtlich, da findet man alles über die Leute und so.“ Gepunktet haben die Piraten auch ganz klar mit der Idee, dass Busfahren nichts kosten sollte. „Geil,dann is schwarzfahren ja gar kein schwarzfahren mehr.“ Aber: „wie sollen dann die Busfahrer und das Benzin für die Busse bezahlt werden?“ und „das ist ja traurig für die Kontrolleure, die dann arbeitslos werden“.

Die Gruppe CDU tat sich schwer zu verstehen, was das eigentlich für eine Partei ist und was die wollen und die Kandidaten, Jost de Jager und Kristina Herbst waren für sie auch nicht so richtig greifbar. „Irgendwie hat dieser Jost de Jager voll ein auf Schleimer gemacht, weil der den Jugendbauerhof besucht hat, was soll den sowas, sollen die Kinder zu Hause erzählen, dass der toll ist und die Eltern den wählen sollen?“ Schwierig war auch, was das „christlich“ im Parteinamen zu bedeuten hat … „sind die jetzt für oder gegen Ausländer?“, „haben die was gegen Muslime, weil die ja christlich sind?“ und was hat das mit den christlich, konservativen Werten auf sich. Wir kamen auch auf das Betreuungsgeld zu sprechen und das hielt die Klasse quasi einstimmig für großen Mist. „wie dumm ist dass denn, dann lassen die Eltern ihre Kinder doch lieber zu Hause und die lernen dann erst deutsch, wenn sie in die Grundschule kommen“, argumentierte ein irakischer Schüler. „die Kinder von den armen Familien können doch im Kindergarten viel bessere Sachen machen als mit ihren Eltern, weil die ja nicht soviel Geld haben für Schwimmbad, Kino und so.“ Dann doch lieber kostenlose Kita-Plätze für alle Familien, egal wie viel Geld die verdienen.

Dann hörten wir heute noch die Gruppe SPD. Völlig unverständlich fanden sie es, dass keiner die beleidigenden Kommentare zu Torsten Albigs Bildern auf dessen Facebookprofil löscht und man die Spamer gewähren lässt (übrigens zwei Schüler anderer Schulen, die sich lustig abwechseln und scheunentoroffene Profile haben ;)) An Themen sind angekommen: Bildung fördern, Umwelt schützen, Atomkraftwerke weg – Windkraft her. Die Lieblingsland-Kampagne empfanden sie doch eher wieder als schleimen. Wahlkreiskandidat Jürgen Weber war nicht so spannend für sie, da half auch nicht, dass er Kapitän des FC Landtag ist.
Leider haben wir vor der Wahl jetzt nicht alle Partei-Arbeitsgruppen hören können, aber das holen wir dann nächste Woche nach, denn es bleibt spannend, zumal ja noch der Kandidat auf dem Plan steht, der direkt für Bildung verantwortlich war und sein Parteikollege, der schon zum dritten Mal verheiratet ist und in einem Interview sagte, dass er gern flirtet – mal sehen wie das gewertet wird.

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Atomare Inkonsequenz

Ich glaub ich les nicht richtig. Deutschland schaltet seine Atomkraftwerke ab, nur um im Gegenzug den Atomstrom aus Frankreich und Tschechien zu importieren.
Inkonsequenter geht es wohl nicht mehr, da scheint doch vollkommen durch, dass das von Frau Merkel verkündete Moratorium ein Schnellschuss war.

Wen in Deutschland kann es bitte überzeugen, dass das was wir da tun richtig ist? Es muss doch von vornherein klar gewesen sein, wieviel Strom gebraucht wird und wie viel wir ohne die Meiler zur Verfügung haben. Sicher war klar, dass wir übergangsweise, oder vielleicht auch länger, Importstrom benötigen, doch wie verargumentiert man bitte, dass der Importstrom genau die gleiche Sauce wie vorher ist, nur dass die Produktion diesmal ein paar Kilometer hinter der Grenze stattfindet?

Ausschnitt französischer Kernkraftwerke an der deutschen Grenze // Orginal: Eric Gaba (Sting), J. Schwerdtfeger (js) / Lizenz: Creative Commons: Share-Alike and Attribution required

Ausschnitt französischer Kernkraftwerke an der deutschen Grenze // Orginal: Eric Gaba (Sting), J. Schwerdtfeger (js) / Lizenz: Creative Commons: Share-Alike and Attribution required

Diese produzierenden Meiler sind zum Teil älter und maroder als die ältesten deutschen Kraftwerke, die grenznahen in Frankreich(z.B. Fessenheim und Cattenom ) sind vergleichbar mit genau den Anlagen die bei uns nun abgeschaltet worden sind.
Allgemein ist es ja schön zu hören, dass unsere ältesten Anlagen nun auf ihre Sicherheit hin überprüft werden, doch wenn man das ganze nun etwas weiterspinnt, könnte es ja sein, dass ein französischer Betreiber den Reibach riecht und schnell ein paar Euros machen möchte, d.h. die Produktion etwas stärker anfährt als im Normalbetrieb. Reserven sind ja immer vorhanden und so könnte ein wenig mehr unter die Leute gebracht werden, wer lässt sich diese Gelegenheit schon entgehen? Dummerweise kommt so eine alte Anlage nicht ganz so gut damit klar und durch die Mehrbelastung gibt es einen nicht vorhersehbaren Unfall direkt an der deutschen Grenze.
Mit dieser hypothetischen Situation im Hinterkopf, möchte ich nicht dafür verantwortlich sein, die deutschen Kraftwerke abgeschaltet zu haben.

Sicher ist es in der momentanen Situation extrem schwierig richtige Argumente zu finden und die richtigen Entscheidungen im Bezug auf Atomstrom zu treffen, doch wenn die Grundlage ein Verschieben der Gefahrenquelle ist, und dies sogar vollständig öffentlichkeitswirksam ist, sollte man lieber gar nichts tun.
Eine Alternative wäre die Möglichkeit Strom aus Wind oder Wasserkraftwerken aus Nordeuropa zu bekommen. Ich erinnere mich an eine Diskussion vor einiger Zeit, bei der es darum ging, ob es wirtschaftlich ist ein Unterwasserkabel nach (Schweden/Norwegen) zu legen und damit je nach Lage Wind und Wasserstrom mit den nördlichen Ländern zu tauschen.
Bis jetzt ist es für die meisten Energiekonzerne zu teuer, doch ein Kabel liegt bereits zwischen den Niederlanden und Norwegen am Nordseegrund.  Wenn genau diese Entwicklung fortgeführt wird, können Stromengpässe, die sich aus
den erneuerbaren und umweltschonenden Energiequelle ergeben, durch ein europäisches Netzwerk ausgeglichen werden. Wahrscheinlich ist diese Infrastruktur, verglichen mit den Kosten durch ein bis zwei SuperGAUs ein Witz, doch wer rechnet schon mit Unfällen in den sichersten Kraftwerken der Welt?

Ich hoffe stets, dass die Politik sich ändert und mal etwas langfristiger gedacht wird, wenn es um globale Umweltprobleme geht.
Wir haben leider nur diesen einen Planeten, und selbst wenn wir einen zweiten hätten, würden wir den mit unserer jetzigen Herangehensweise ebenfalls zerstören.

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Ein bisschen Frieden wäre klug

Das Etikett gibt oftmals den Ausschlag für die Kaufentscheidung. So geht es auch vielen Eltern, die für ihre Kinder nur die beste Schulbildung wollen. Deshalb möchten die meisten Eltern ihre Sprösslinge auch gern auf ein Gymnasium schicken, weil sie dort die beste Bildung und damit die aussichtsreichsten Zukunftschancen vermuten. Natürlich haben die Gymnasien auch nur begrenzte Aufnahmekapazitäten und es sollte ein gewisses Niveau gehalten werden. Das ist schwerlich möglich, wenn auch Eltern mit Kindern schlechterer Schulartempfehlungen “es erstmal auf dem Gymnasium versuchen wollen”. Mit der Schulreform des Jahres 2007 war durch das Angebot der Gemeinschaftsschule, in der die Kinder und Jugendlichen in neun Jahren das Abitur machen, eine ernstzunehmende Alternative eingeführt geworden, vor allem wenn das eigene Kind vielleicht doch nicht zu den absoluten Überfliegern gehört. Für die ganz Begabten, die ihre Empfehlung auf das Gymnasium bekommen hatten, stand als Alternative immer noch G8 (Abitur an einem Gymnasium in acht Schuljahren) zur Auswahl. Weiterlesen

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Warum Medienkompetenzförderung nicht dort ankommt, wo sie gebraucht wird

Am 29. September fand im Kieler Landeshaus der erste Medienkompetenztag Schleswig-Holstein statt. Dort stand, neben einem provokativen und teilweise irritierenden Vortrag von Rolf Schulmeister über das Medienverhalten der heutigen Jugend, die Vorstellung verschiedener Initiativen auf dem Programm. Diese präsentierten ihre Angebote und informierten die anwesenden Besucher. Besonders interessant war der GameTreff des Offenen Kanal Kiels, dort konnten die Besucher Videospiele verschiedener Genres selbst ausprobieren und sich ein genaueres Bild von der Faszination machen, die diese Spiele auf Kinder und Jugendliche haben. Daneben informierte das IQSH über mediale Angebote für den Unterricht. Ziel dieses Tages und der noch folgenden soll es sein, ein Netzwerk zu bilden, damit all die guten Angebote vermehrt genutzt werden können. Am Ende des Nachmittags gab es noch eine Podiumsdiskussion mit den medienpolitischen Sprechern der Landtagsfraktionen, in der es um deren Pläne für den Ausbau der Medienkompetenzvermittlung in Schleswig-Holstein ging. Weiterlesen

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Investitionen in die Zukunft

Vorab gesagt, die Beobachtung von Finanzentwicklungen und ökonomischen Kreisläufen gehört nicht zu meinen erklärten Hobbythemen, deswegen wird den in diesem Bereich besser bewanderten einiges in dieser Kolumne etwas naiv vorkommen. Aber das hindert mich nicht daran einige dilettantische Überlegungen anzustellen, die zumindest einigermaßen historisch durchdacht sind.

Seit Jahrtausenden war die vorherrschende Meinung die, dass es wichtig ist reichlich Kinder in die Welt zu setzen. Damit sollte nicht zuletzt die alternde Generation abgesichert werden, wenn sie selbst nicht mehr in der Lage ist, sich selbst zu versorgen. Diese Tradition konnte man schon bei unseren frühen Vorfahren beobachten, die froh über jeder gesunden  und starken Nachwuchs waren. Dieser konnte dann früh mit auf den Felder helfen und später die alten Eltern versorgen. Soweit so logisch. Weiterlesen

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