Bewusstere Wortwahl

Zu Silvester habe ich lange mit einer Freundin darüber gesprochen, dass es eine schlechte Angewohnheit geworden ist, dass man den Begriff „behindert“ als abwertenden Begriff im Alltagskontext benutzt. Deswegen wollen wir dieses Jahr bewusster darauf achten, dass wir es so nicht mehr benutzen. Spannend finde ich  nun, dass ich seit dem Gespräch viel sensibler für solche Formulierungen geworden bin.

Heute war eine Situation in der Klasse, dass der Begriff „schwul“ in einem abwertenden Kontext benutzt wurde, der nichts mit sexueller Orientierung zu tun hatte, sondern einfach die Tatsache des Uncoolseins implizierte. Ich habe es zwar bewusst wahrgenommen und auch kurz überlegt, ob ich es direkt anspreche und von meinem guten Vorsatz in Bezug auf „behindert“ kommuniziere, habe es aber nicht getan. Im Nachhinein ärgere ich mich etwas darüber, denn es wäre ein guter Aufhänger gewesen, um vielleicht den eine oder anderen mehr zu sensibilisieren könnte. Aber ich werde sicherlich in Zukunft noch mehr darauf achten und es dann auch ansprechen.

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Ein Gedanke zu „Bewusstere Wortwahl

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